Autorenarchiv

Die Süddeutschen Mohrenköpfe

Mittwoch, 2. März 2011 16:12

Wohl eine der ältesten Zeichnungsvarianten der heutigen Rassetauben dürfte die Mohren- bzw. Farbenkopfzeichnung sein. Man findet sie nicht nur innerhalb der Farbentaubengruppe, sondern auch bei den Strukturtauben und den Tümmlern.
Die Ursachen liegen wahrscheinlich im herrlichen Kontrast, die die farbigen Zeichnungsfelder zum restlichen weißen Gefieder bilden. […]

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„Paradepferd“ im Reigen der süddeutschen Farbentauben: Die Süddeutschen Schildtauben

Mittwoch, 2. März 2011 16:06

Wenn wir in der alten Fachliteratur nach den Schildtauben und den „Süddeutschen“ im besonderen forschen, dann werden wir feststellen müssen, dass wir nur auf sehr spärliche Indizien stoßen werden. Die Schildtauben werden dort meistens in drei verschiedene Zuchtrichtungen unterschieden. Das sind zum einen die belatschten Schildtauben, unsere heutigen Sächsischen sowie die „Samtschilder“ denen man aufgrund ihrer besonders lackreichen Schildfarbe eine extra Erwähnung zollte. Und zu guter letzt noch die glattfüßigen Schildtauben mit Rundhaube. […]

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Echterdinger Farbentauben

Mittwoch, 2. März 2011 16:01

Geschichtliches

Bei den Echterdinger Farbentauben handelt es sich um eine der jüngsten Taubenrassen überhaupt, denn sie wurde erst 1983 vom Bundeszuchtausschuss anerkannt. Obwohl ihre Entstehung also jüngeren Datums ist, sind schon allerlei Veröffentlichungen mit verschiedenen Entstehungsgeschichten zur Rasse veröffentlicht worden. Da hier schon Unterschiedliches veröffentlicht wurde, soll diese Abhandlung endlich Licht in diese verschwommene Angelegenheit bringen und zur Wahrheitsfindung beitragen. […]

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In Ulm und um Ulm herum entstanden: Die glattfüßige Süddeutsche Mönchtaube

Mittwoch, 2. März 2011 15:53

Der glattfüßige Süddeutsche Mönch, wie er gerne genannt wird, nimmt unter den 14 Rassen der süddeutschen Farbentauben in zweierlei Hinsicht eine Sonderstellung ein. Zum Einen ist er die einzige Rasse mit schlanker statt kräftiger Feldtaubengestalt und zum Anderen ist sein Kopf von einer Spitzkappe geziert.
Seine Entstehung scheint wohl eng mit der Stadt Ulm an der Donau in Verbindung zu stehen. Denn der Beinamen „Ulmer Schecke“ wird mit der Rasse in Verbindung gebracht seit sie in einschlägiger Rassetaubenliteratur publiziert wird. Man darf daraus wohl ableiten, dass die Gegend um Ulm und um Ulm herum als Erzüchtungsgebiet und ehemaliges Hauptverbreitungsgebiet angesehen werden darf. […]

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„Alte Liebe rostet nicht!“ Die belatschten Süddeutschen Mönchtauben

Mittwoch, 2. März 2011 15:40

Ja, sie sind mir ans Herz gewachsen, die belatschten Süddeutschen Mönchtauben oder „Biberacher Schecken“, wie sie auch heute noch gerne genannt werden; in der alten Fachliteratur zumeist unter diesem Synonym gefunden werden.
Fünf Jahre hatten sie in meinen Schlägen eine Heimstatt und noch gerne erinnere ich mich an diese unkomplizierte und ruhige Farbentaubenrasse.

Wir in Deutschland haben nicht weniger als fünf rein mönchgezeichnete Farbentaubenrassen, wobei vier Stück in Deutschland und eine in der Eidgenossenschaft der Schweiz erzüchtet wurden. Dies sind die belatschten Rassen der Süddeutschen (Biberacher Schecken) und Sächsischen Mönchtauben und die glattfüßigen Rassen der Süddeutschen (Ulmer Schecken), Thüringer und Thurgauer Mönchtauben. […]

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Weitverbreitete Rasse mit vielen Vorzügen: Die Süddeutschen Blassen

Mittwoch, 2. März 2011 12:31

Wenn es bei den Hauptsonderschauen des Sondervereins der Züchter Süddeutscher Farbentauben darum geht, welche Rasse die stärksten Beschickungszahlen aufweist, so kann man ohne wahrsagerische Fähigkeiten zu besitzen, behaupten, dass die Süddeutschen Blassen zumeist gleich nach den Süddeutschen Schildtauben den zweiten Platz einnehmen.
Diese ungeheure Beliebtheit, die sich im mehrfachen hunderter Bereich der Beschickungszahlen ausdrückt, muss doch Ursachen haben. Wahrscheinlich ist es ihre schlichte Schönheit, das nicht Vorhandensein von Schnörkeln, die die Züchter den Süddeutschen Blassen in die Arme treibt. Ganz nebenbei dürfte auch noch ihre Fruchtbarkeit und Zuverlässigkeit in der Zucht dazu beitragen, dass auch junge Züchter den Weg zu den Süddeutschen Blassen finden.
Blassen und Pfaffen […]

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Raritäten innerhalb der süddeutschen Farbentauben: Die Süddeutschen Weißschwänze

Dienstag, 1. März 2011 22:09

Süddeutsche Weißschwänze gehören nicht gerade zu den häufig gezüchteten Rassen innerhalb der großen Familie der süddeutschen Farbentauben. Dies scheint eigentlich unverständlich, stehen sie den übrigen Rassen doch im Hinblick auf die Farbenvielfalt und die Unkompliziertheit nicht nach. Nun ja, die Gründe scheinen in den nicht unerheblichen Zuchtschwierigkeiten dieser Rasse zu liegen, die schon manchen haben zweifeln lassen. Bis auf wenige Züchter, die den Weißschwänzen schon mehrere Jahrzehnte die Treue halten, kommen nur schwerlich neue, junge Zuchtfreunde zu dieser Rasse. […]

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Von „Stichelköpfen“ und „Ulmer Mohren“: Die Süddeutschen Tigermohren

Dienstag, 1. März 2011 0:20

Trotz ihres Alters haben die Süddeutschen Tigermohren schon immer ein Mauerblümchendasein gefristet. Eine wirklich große Verbreitung haben sie wohl nie erreicht. Und auch heute ist der Süddeutsche Tigermohr nicht gerade häufig bei den großen Ausstellungen anzutreffen. Etwas anders sieht es aus, wenn man im Schwäbischen auf kleinere Orts- und Kreisschauen kommt. Hier findet man immer wieder recht feine Kollektionen von unseren Tigermohren. […]

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