Beiträge vom März, 2011

Farbentaube mit großem Potenzial: Süddeutsche Kohllerchen

Donnerstag, 3. März 2011 17:00

Es ist im Sonderverein der Züchter Süddeutscher Farbentauben eine liebgewordene Tradition geworden, dass seitdem die Süddeutschen Blassen offizielle Rasse des Jahres im BDRG waren, jährlich eine SV-interne Blickpunktrasse ausgewählt wird. Sondervereine, die mehrere Rassen betreuen, wir immerhin zwölf an der Zahl, tun gut daran, sich schwerpunktmäßig immer die eine oder andere Rasse vorzunehmen und eben in den Blickpunkt zu setzen. Neben einer ausführlichen Tierbesprechung im Rahmen der Preis- und Sonderrichterbesprechung ist es natürlich auch die Werbung in der entsprechenden Fachpresse und die Schaffung von Ausstellungsanreizen, in dem so genannte Blickpunkt-Rassenbänder gestiftet werden. Diese sind sehr begehrt, können sie doch nur in diesem Jahr errungen werden. [...]

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Eine aktuelle Bestandsaufnahme: 25 Jahre Echterdinger Farbentauben

Donnerstag, 3. März 2011 16:58

1983 erfolgte die offizielle Anerkennung der Echterdinger Farbentauben als 12. süddeutsche Farbentaubenrasse durch den Bundeszuchtausschuss. Nachdem sie nun im vergangenen Jahr ein Vierteljahrhundert Standardehren innehatte, ist es an der Zeit, Rückschau zu halten und Bilanz zu ziehen. [...]

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Neu entstanden wie “Phönix aus der Asche”: Süddeutsche Schnippen

Mittwoch, 2. März 2011 16:44

Strahlend weiß mit kontrastreichen Farbklecksen. So oder so ähnlich könnte man die Schnippenrassen beschreiben. Innerhalb der Farbentaubengruppe gibt es drei Rassen mit dem gleichen Zeichnungsbild – Thüringer, Sächsische oder Süddeutsche Schnippe. Die stärkste beziehungsweise größte Verbreitung haben die schlichtesten aller Schnippenrassen gefunden – die Thüringer Schnippe – glattfüßig und glattköpfig. Die Sächsische Schnippe, die Rasse mit dem meisten “Zierrat” (glattköpfig oder mit Rundhaube, aber immer mit dichter und üppiger Fußbefiederung), hat wohl die geringste Verbreitung. Es ist wohl nicht jedermanns Sache, solche stark belatschten Rassen, dazu noch in Weiß, zu halten und zu züchten. [...]

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Die Brustzeichnung ist ihr Markenzeichen: Die Süddeutsche Latztaube

Mittwoch, 2. März 2011 16:38

Allzu häufig sieht man sie außerhalb ihrer ursprünglichen Heimat Württemberg nicht – die Süddeutsche Latztaube. Das ist eigentlich schade, da die Süddeutsche Latztaube in ihrem eher schlichten Erscheinungsbild doch ganz dem Trend zur Natürlichkeit entspricht.
Sie zählt zur Rassengruppe der süddeutschen Farbentauben und wird deshalb auch vom zuständigen Sonderverein betreut. [...]

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Die Württemberger Mohrenköpfe

Mittwoch, 2. März 2011 16:31

Während im ersten Teil meiner Abhandlung die weitverbreiteten Süddeutschen Mohrenköpfe zu ihrem Recht kamen, sollen hier nun absolute Raritäten der Rassetaubenzucht im Mittelpunkt stehen, und zwar die Württemberger Mohrenköpfe.
Aufgrund der rustikal anmutenden Namensgebung könnte man der Meinung sein, dass es sich bei dieser Rasse um eine sehr alte handelt, doch weit gefehlt. Wenngleich auch dies nicht so ganz stimmt. Zum einen ist die großlatzige Zeichnung in Verbindung mit der Schnippe bereits früh beschrieben worden, zum andern waren die heutigen Württemberger Mohrenköpfe immer im Standard der übrigen Süddeutschen Mohrenköpfe aufgeführt und somit zum Schattendasein verurteilt. [...]

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Die Süddeutschen Mohrenköpfe

Mittwoch, 2. März 2011 16:12

Wohl eine der ältesten Zeichnungsvarianten der heutigen Rassetauben dürfte die Mohren- bzw. Farbenkopfzeichnung sein. Man findet sie nicht nur innerhalb der Farbentaubengruppe, sondern auch bei den Strukturtauben und den Tümmlern.
Die Ursachen liegen wahrscheinlich im herrlichen Kontrast, die die farbigen Zeichnungsfelder zum restlichen weißen Gefieder bilden. [...]

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“Paradepferd” im Reigen der süddeutschen Farbentauben: Die Süddeutschen Schildtauben

Mittwoch, 2. März 2011 16:06

Wenn wir in der alten Fachliteratur nach den Schildtauben und den “Süddeutschen” im besonderen forschen, dann werden wir feststellen müssen, dass wir nur auf sehr spärliche Indizien stoßen werden. Die Schildtauben werden dort meistens in drei verschiedene Zuchtrichtungen unterschieden. Das sind zum einen die belatschten Schildtauben, unsere heutigen Sächsischen sowie die “Samtschilder” denen man aufgrund ihrer besonders lackreichen Schildfarbe eine extra Erwähnung zollte. Und zu guter letzt noch die glattfüßigen Schildtauben mit Rundhaube. [...]

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Echterdinger Farbentauben

Mittwoch, 2. März 2011 16:01

Geschichtliches

Bei den Echterdinger Farbentauben handelt es sich um eine der jüngsten Taubenrassen überhaupt, denn sie wurde erst 1983 vom Bundeszuchtausschuss anerkannt. Obwohl ihre Entstehung also jüngeren Datums ist, sind schon allerlei Veröffentlichungen mit verschiedenen Entstehungsgeschichten zur Rasse veröffentlicht worden. Da hier schon Unterschiedliches veröffentlicht wurde, soll diese Abhandlung endlich Licht in diese verschwommene Angelegenheit bringen und zur Wahrheitsfindung beitragen. [...]

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In Ulm und um Ulm herum entstanden: Die glattfüßige Süddeutsche Mönchtaube

Mittwoch, 2. März 2011 15:53

Der glattfüßige Süddeutsche Mönch, wie er gerne genannt wird, nimmt unter den 14 Rassen der süddeutschen Farbentauben in zweierlei Hinsicht eine Sonderstellung ein. Zum Einen ist er die einzige Rasse mit schlanker statt kräftiger Feldtaubengestalt und zum Anderen ist sein Kopf von einer Spitzkappe geziert.
Seine Entstehung scheint wohl eng mit der Stadt Ulm an der Donau in Verbindung zu stehen. Denn der Beinamen “Ulmer Schecke” wird mit der Rasse in Verbindung gebracht seit sie in einschlägiger Rassetaubenliteratur publiziert wird. Man darf daraus wohl ableiten, dass die Gegend um Ulm und um Ulm herum als Erzüchtungsgebiet und ehemaliges Hauptverbreitungsgebiet angesehen werden darf. [...]

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“Alte Liebe rostet nicht!” Die belatschten Süddeutschen Mönchtauben

Mittwoch, 2. März 2011 15:40

Ja, sie sind mir ans Herz gewachsen, die belatschten Süddeutschen Mönchtauben oder “Biberacher Schecken”, wie sie auch heute noch gerne genannt werden; in der alten Fachliteratur zumeist unter diesem Synonym gefunden werden.
Fünf Jahre hatten sie in meinen Schlägen eine Heimstatt und noch gerne erinnere ich mich an diese unkomplizierte und ruhige Farbentaubenrasse.

Wir in Deutschland haben nicht weniger als fünf rein mönchgezeichnete Farbentaubenrassen, wobei vier Stück in Deutschland und eine in der Eidgenossenschaft der Schweiz erzüchtet wurden. Dies sind die belatschten Rassen der Süddeutschen (Biberacher Schecken) und Sächsischen Mönchtauben und die glattfüßigen Rassen der Süddeutschen (Ulmer Schecken), Thüringer und Thurgauer Mönchtauben. [...]

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