Wir haben beschlossen …

Unsere Jahreshauptversammlung liegt nun genau eine Woche zurück – Zeit unsere Mitglieder schon jetzt über einen wichtigen Beschluss zu informieren, und zwar noch ehe das Protokoll mit dem Farbentaubenblättle versendet wird.

Wir haben bereits im Vorfeld vom offenen Brief des VDT auf unserer Homepage geschrieben und ihn veröffentlicht. Unsere Vertreter bei der Jahreshauptversammlung des VDT haben nun nochmals allen Mitgliedern bei unserer Jahreshauptversammlung mitgeteilt, wie es wirklich abgelaufen ist. Der so genannte „offene Brief“ entspricht so leider nicht ganz dem tatsächlichen Hergang. So wurden zum Beispiel die Stimmen gar nicht exakt ausgezählt Dazu kam ein sonderlicher Vorfall. Der Versammlungsleiter bei der VDT-Jahreshauptversammlung musste aufgrund seiner Erkrankung bei Fragen und Aussagen von Teilnehmern immer auf dem Laptop von Martin Zerna den Sachverhalt ablesen, den dieser abtippte. Das wäre nicht schlimm, müsste er das bei allen Fragen und Äußerungen tun. Wurden aber Fragen und Äußerungen von „Bekannten“ getan, die wohl ins gleiche Horn blasen, konnte er darauf verzichten. Da kommt schon der Verdacht auf, dass das alles „hingerichtet“ ist.

Unsere Mitglieder jedenfalls waren über die Vorgänge der VDT-Jahreshauptversammlung mehr als entrüstet. Vor allem auch, dass dem Antrag auf geheime Abstimmung nicht stattgegeben wurde. Einige wollten gar, dass wir aus dem VDT austreten (immerhin mehr als 450 Mitglieder ….). Sie fragten, was wir vom VDT wirklich haben. Wir bezahlen rund 900 € Jahresbeitrag, bekommen für rund 160,– € Ring-Z und viermal „Die Rassetaube“. Die Meinung zur Verbandszeitschrift scheint dabei einstimmig so zu lauten: „Die brauchen wir nicht, da bin ich mit dem Lesen in zwei Minuten fertig! und für so etwas bezahlt der Verband 70.000,– €“. Die Ehrungen bezahlen wir teuer – jedes Jahr aufs Neue.

Wir haben deshalb folgenden einstimmigen Beschluss gefasst: Der Sonderverein stellt den Antrag an die Jahreshauptversammlung des VDT, dass wir das Protokoll nicht anerkennen, da dem Antrag auf geheime Abstimmung nicht stattgegeben wurde. Darüber hinaus wurden die Stimmen nicht exakt ausgezählt. Ebenfalls wird unser SV für das Jahr 2015 den bisher gültigen Jahresbeitrag von 2,– € pro Mitglied an den VDT abführen.

Das ist übrigens eine Vorgehensweise, wie sie auch viele andere Sondervereine durchführen. Die endgültige Abstimmung erfolgt dann auf der Jahreshauptversammlung des VDT in Erfurt.

Es ist schade, wenn man sich bei sowieso immer schwieriger werdenden Rahmenbedingungen mit solchen Dingen rumärgern muss. Eine undemokratische Vorgehensweise und Verbandsführung wollen wir aber dennoch nicht dulden.

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Datum: Montag, 21. März 2016 7:46
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