Bernd Eckstein hat uns mitgeteilt, dass er von Reiner Eisen die Nachricht bekommen hat, dass es eine Zoohandlung H. Scheiderer in Gunzenhausen gab. Evtl. sogar der Aussteller der belatschten Süddeutschen Blassen aus dem Artikel, der am 19.8. veröffentlicht wurde.
Darüber hinaus hat uns Bernd Eckstein einen Auszug aus dem LIPSIA-Katalog aus dem Jahr 1927 geschickt, der hier u.a. die belatschten „einfachkuppigen“ Pfaffentauben (Blassen) zeigt. Ein interessantes Zeitdokument und man hat manchmal den Eindruck, als braucht es nur den Initialfunken.
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Unser ehemaliges Ehrenmitglied und 2. Vorsitzender, Heinrich Schaufler, der über 90 Jahre alt wurde, war Zeit seines Lebens Mitglied im Kleintierzüchterverein Weilheim/Teck. Er hat schon sehr früh Freude an Fachzeitschriften und Büchern gehabt und sehr Vieles gesammelt. Nun tauchte in seinem Heimatverein ein Stapel mit alten Geflügel-Börsen aus den Jahren 1925 – 1928 auf. Also fast 100 Jahre alt. Ich durfte diese Zeitschriften sichten und habe sage und schreibe 25 Fachartikel gefunden, die mit süddeutschen Farbentauben zu tun haben. Damit konnte unser Fachartikel-Verzeichnis deutlich erweitert werden. Oft werden unsere Rassen von Schriftstellern aus Sachsen und Thüringen im Zusammenhang mit ihren Heimatrassen beschrieben. Leider ist die Bildausbeute in solchen Zeitschriften im Hinblick auf süddeutsche Farbentauben meistens dürftig. Sächsische Farbentauben standen im Mittelpunkt. Dennoch möchte ich hier ein Bild von zwei belatschten Blassen zeigen, die aus der Zucht von Hans Scheiderer aus Gunzenhausen/Franken, stammten und im Jahr 1926 veröffentlicht wurden. Vor allem das rechte Tier scheint damals ein Meilenstein gewesen zu sein. Außerdem sieht man daran, dass vor allem unsere Blassen auch in Franken sehr gut verbreitet, und zwar bis in die Neuzeit, waren.
Übrigens, wer alte Fachzeitschriften besitzt und sie dem Sonderverein zur Auswertung zur Verfügung stellt, soll sich bitte mit dem Vorsitzenden in Verbindung setzen. Bitte nicht denken, dass man das bestimmt schon hat. Lieber einmal mehr nachfragen, zumal die Zeitschriften aus dem Nachlass von Heinrich Schaufler in den Jahrgängen nicht vollständig waren. Vielen Dank an den KlZV Weilheim/Teck, dass an uns gedacht wurde.
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Immer wieder tauchen Bilder von süddeutschen Farbentauben auf, die bisher unbekannt waren. Dazu zählt auch diese Zeichnung des Holländers Jan Piiffers aus Rijssen. Dick Hamer hat es mir dankenswerterweise zukommen lassen. Es zeigt, dass auch in Holland ganz hervorragende Taubenmaler zu Hause sind.
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Bei all der Mohrenkopf-Vielfalt der vergangenen Tage könnte man fast auf den Gedanken kommen, dass der schwarze Farbenschlag etwas ins Hintertreffen geraten ist. Ganz im Gegenteil, wie diese Bilder aus der Zucht von Alfred Kortkamp, Ibbenbüren, beweisen.
Bei aller Haubenpracht müssen wir aber beim Putzen unbedingt darauf achten, dass das binokulare Gesichtsfeld in feinster Weise beeinträchtigt ist.
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Nachdem wir in den vergangenen Tagen gleich mehrfach über verschiedene Mohrenkopf-Varianten berichtet haben, nun hier einmal ein Bild, das eindrücklich zeigt, welche unterschiedliche Wirkung ein unterschiedlich großer Latz bewirkt. Das Bild stammt aus der Zucht von Alfred Kortkamp, Ibbenbüren.
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Schon immer sind in der Zucht unserer Süddeutschen Mohrenköpfe Tiere mit Schnippe gefallen, und zwar unabhängig vom Farbenschlag. Ich selbst habe schon Tiere in Schwarz, Rot und Gelb besessen.
Alfred Kortkamp hat diese Tiere nun in größerer Stückzahl und zeigt sie hier im roten Farbenschlag. Interessanterweise war diese Variante der Mohrenköpfe nie standardisiert. Das verwundert umso mehr, da sie mit Sicherheit auch schon früher aufgetreten sind. Weshalb sie nie in den Standard aufgenommen wurden, weiß man heute leider nicht mehr.
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Der Standard der Süddeutschen Mohrenköpfe hat vor der „Abspaltung“ der heutigen Württemberger Mohrenköpfe gleich mehrere verschiedene Varianten beinhaltet. Darunter auch den glattfüßigen, großlatzigen Süddeutschen Mohrenkopf, der bei der Standardneufassung „unter die Räder gekommen“ ist. Grund war, dass man den Latz des Süddeutschen Mohrenkopfes so groß wie möglich wünschte und in der Realität eben keine wirklich großlatzigen Tiere vorhanden waren. Alfred Kortkamp aus Ibbenbüren hat diese seltene Variante nun zum Leben erweckt und bewiesen, dass es durchaus möglich ist, diese Mohrenkopf-Variante zu züchten. Die beiden hier vorgestellten Tiere in Dun und Rot beweisen es eindrücklich.
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Der Württemberger Mohrenkopf – mit oder ohne Schnippe – ist mit Sicherheit keine häufige Rasse. Ganz im Gegenteil. Er gehört leider noch immer zu den überaus großen Seltenheiten der Rassetaubenszene.
Besonders die sogenannten Schnippenmohren, also die Vertreter mit Schnippe, sind besonders beliebt. Darunter bildet der blaue Farbenschlag wohl mi die größte Seltenheit. Hier Eindrücke aus der Zucht von Alfred Kortkamp, Ibbenbüren.
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In den meisten Taubenschlägen geht die Zucht nun langsam aber sicher dem Ende entgegen. Jetzt gilt es, die Jungtauben zu sortieren und als Züchter kann man schon etwas über das diesjährige Zuchtergebnis sagen. Mit Sicherheit sind wieder überall ein paar schöne süddeutsche Farbentauben dabei, sodass wir den kommenden Ausstellungen mit Freude entgegenblicken können.
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Unser Ehrenmitglied Alfred Kortkamp aus Ibbenbüren beschäftigt sich schon seit ewigen Zeiten mit den verschiedensten Varianten der Süddeutschen Mohrenköpfe. Er hat uns dankenswerterweise ein paar Bilder aus seiner Zucht zukommen lassen, die wir in den nächsten Tagen und Wochen zeigen werden. Beginnen wollen wir mit Süddeutschen Mohrenköpfen in Blaufahl, die problemlos in der AOC-Klasse ausgestellt werden können und in früheren Zeiten schon einmal als „Silber“ vorgestellt wurden. Eine Bezeichnung, die damals üblich war für die Farbe blaufahl.